|
Mototherapie ist insbesondere angezeigt, wenn zusammen mit ausgeprägten Lern-, Leistungs- und Verhaltensstörungen wie
- Hyperaktivität bzw. Hypoaktivität,
- aggressive, auto-aggressive und regressive Verhaltensweisen,
- Konzentrationsstörungen,
- Leistungsverweigerung und sozialer Rückzug,
- Beeinträchtigungen in der Kontaktaufnahme, in der Kommunikation und im Ausdrucksverhalten
folgende Wahrnehmungs- und Bewegungsstörungen auftreten:
- Verzögerungen oder Störungen im kinästhetischen Bereich (bewegungsempfindenden), taktilen, vestibulären (gleichgewichtsempfindenden), visuellen, akustischen und visceralen Bereich,
- beeinträchtigtes Empfinden und Erleben der eigenen Körperlichkeit sowie begrenzte oder gestörte Bewusstheit des eigenen Körperschemas
- Störungen in der Handlungsplanung und -durchführung sowie in der Raum- und Zeitorientierung
- Störungen in der grob- und feinmotorischen Koordination mit evtl. auftretenden Seitendifferenzen
- Störungen in der Bewegungskontrolle, Kraftdosierung, Gleichgewichtskontrolle und Tonusregulation
- Störungen in der Visuo- und Graphmotorik, Hand- und Fußgeschicklichkeit
- Verzögerungen in der Seitigkeits- und Dominanzentwicklung
- Störungen oder Verzögerungen in der Sprach- und Sprechentwicklung bei gleichzeitigen senso- und psychomotorischen Störungen
|